Projekt

Fortbewegung ist in unserem Leben alltäglich und jeder ist darauf angewiesen. Sei es zu Fuß, im öffentlichen Verkehr oder mit dem eigenen Fahrzeug – in den kommenden Jahren wird sich die Mobilität weiter stark verändern.

Der Verkehr auf den Straßen hat in den vergangenen Jahren zugenommen und kann zu einer Belastung werden – wenn er es teilweise nicht schon ist. Mit automatisiertem und autonomen Fahren bekommen wir eine ganz neue Mobilität mit neuen Möglichkeiten.

Automatisiertes Fahren ist eine Vorstufe des autonomen Fahrens. Im automatisiert fahrenden Fahrzeug ist immer ein Fahrer an Bord, der jederzeit eingreifen kann. Funktionen wie Tempomat, Einparkhilfe oder Spurassistenz waren erste Entwicklungen und werden bereits als Komfort ganz selbstverständlich genutzt. Nun geht es um weiter Entwicklungen.

People Mover werden künftige Transportmittel.

„Der Straßenverkehr wird kostengünstiger, zuverlässiger, sicherer und umweltfreundlicher. Mit autonomen Fahren können 15 Milliarden Euro in Deutschland gespart werden, die CO2-Emissionen verringern sich dabei zugleich um 6,2 Millionen Tonnen pro Jahr.“

–  Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Diesen Trend hat die Automobilbranche erkannt und entwickelt Systeme für automatisiertes Fahren.
ZF als größter Arbeitgeber der Region ist auf dem Weg zum Systemhersteller für automatisiertes und vernetztes Fahren. Die zentrale Forschung und Entwicklung, auch jene für Fahrerassistenzsysteme, ist hier angesiedelt. Eine innerstädtische Teststrecke in unmittelbarer Nähe zur ZF bietet ideale Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung: kurze Wege, intelligente Verkehrsinfrastruktur mit entsprechend ausgerüsteten Ampeln und Verkehrsrechnern sowie reale Verkehrsbedingungen.

Mit der gelben Route wird gestartet.

Sowohl die Technik als auch das Zusammenspiel von Technik und Mensch sind komplex. Der offene Austausch und der Technologietransfer zwischen Hochschulen, Industrie und Kommunen ist daher entscheidend für Innovationen, die eines Tages zu unserem Mobilitätsalltag gehören sollen. Für das Zukunftsquartier und den Campus Fallenbrunnen wird zudem ein idealer Themenschwerpunkt geschaffen.

Eine gute Grundlage für Kooperationsprojekte wird geschaffen.

Bei der Teststrecke geht es nicht nur um Fahrzeuge – auch die Infrastruktur wird digital. Daten werden immer wichtiger und die Konnektivität muss zügig ausgebaut werden. Fachkräfte erhalten langfristige Perspektiven über viele Branchen und alle Unternehmensgrößen hinweg. Ein Plus für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Friedrichshafen.

Viele Themen der Teststrecke finden sich im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Friedrichshafen wieder. Die Teststrecke leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der von den Bürgern entwickelten Handlungsfelder und Ziele. Mehr zum ISEK unter isek.friedrichshafen.de

Das Projekt „Teststrecke automatisiertes Fahren“ in Friedrichshafen bietet viel für eine gute Zukunft in der Region.